Was habe ich von meiner Taufe?


Buchtitel ©️TVZ

Die Taufe als Zeichen, dass es Gott nicht gleichgültig ist, wie ich mein Leben verbringe.

Eine reformierte Pfarrerin aus der Schweiz antwortet:

"Gott kennt unseren Namen, für Gott sind wir einmalig, nicht ersetzbar, unendlich kostbar. In der Taufe feiern wir diese große Freundschaft Gottes, die jedem einzelnen Menschen gilt und von der sich Gott erhofft, dass wir Menschen, dass ich sie erwidere. So ist die Taufe Ausdruck dieser persönlich-zärtlichen Hinwendung Gottes zu jedem einzelnen Täufling. Sie will ein Zeichen sein, dass meine eigene Lebensgeschichte mit dem Leben und der Liebe Gottes verwoben ist. Gott ist es nicht gleichgültig, wie ich dieses, mein einziges, kostbares Leben verbringe. Daran soll uns das Wissen um unsere eigene Taufe immer wieder erinnern. Das soll uns Kraft geben."

Aus: Die Reformierten. Suchbilder einer Identität, hrsg. von Matthias Krieg und Gabrielle Zangger-Derron, Zürich 2002, 87


Barbara Schenck

Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog wird erneut verliehen

Ausschreibung zum 80. Jahrestag der Ermordung am 12. August
Zum 80. Jahrestag der Ermordung von Werner Sylten am 12. August schreibt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zum siebten Mal den Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog aus.

Quelle: EKMD