Handreichung für eine ökumenische Trauung

Gemeinsamer Entwurf der evangelischen und alt-katholischen Kirche


Hannover/Bonn – Mit der „Handreichung für eine ökumenische Trauung“, die von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der Union Evangelischer Kirchen (UEK) und dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland herausgegeben wurde, erscheint erstmals eine liturgische Trau-Ordnung, in der alle Teile des Gottesdienstes von Berufenen beider Konfessionen vollzogen werden können.

Weil zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Alt-Katholischen Kirche eucharistische Gastfreundschaft besteht, gehört auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Abendmahlsfeier zum liturgischen Entwurf. So handelt es sich bei der „Handreichung für eine ökumenische Trauung“ um eine vollständig ökumenisch verantwortete und gefeierte Traufeier, bei der es keine konfessionsbezogene Zuteilung von liturgischen Teilen mehr gibt.

Die liturgische Handreichung ist von der Kontakt- und Lehrgesprächskommission zwischen VELKD und Alt-Katholischer Kirche erarbeitet und von den liturgischen Ausschüssen der VELKD, der Alt-Katholischen Kirche und der UEK beraten worden. Sie wurde von den jeweiligen Kirchenleitungen zum Gebrauch verabschiedet. Die Handreichung unterstreicht die besondere ökumenische Verbundenheit zwischen der evangelischen und der alt-katholischen Kirche.

Hinweis: Handreichung für eine ökumenische Trauung. Herausgegeben vom Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und der Union Evangelischer Kirchen in der EKD, Bonn 2017, ISBN 978-3-934610-72-9, 6,00 Euro.

10. Mai.2017

Henrike Müller
Pressesprecherin

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Zum 80. Jahrestag der Ermordung von Werner Sylten am 12. August schreibt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zum siebten Mal den Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog aus.

Quelle: EKMD